Simon Kurt

Willkommen!

Willkommen!

Bassist von IVO und Apollo Loves Daphne, Inhaber von Digitale Massarbeit. Leidenschaftlich verzettelt, aber hey – no guts, no glory.

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Die Feder ist mächtiger als das Schwert.

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Kontakt

Simon Kurt
Sonnenrain 36
4562 Biberist

E-Mail: simon.kurt@me.com
Telefon: 079 418 26 24

Wir wissen, dass sich Online-Content durchaus mit einem guten Anzug vergleichen lässt: Beides muss einfach perfekt sitzen. "Alles von der Stange" gibt's bei uns deshalb nicht. Ob Image-Clip oder Making-Of: Digitale Massarbeit ist Ihre Anlaufstelle für jegliche Art von Video. Mit dem Video links erhalten Sie einen Überblick über unsere Fähigkeiten.

Digitale Massarbeit – der Schneider Ihres Vertrauens.

Offizielle Website: www.digitalemassarbeit.ch

Ein neues Video...

Ein neues Video...

...ist in der Mache! Anfangs Oktober in einem alten Verwaltungsgebäude gedreht, jetzt sitzen wir mitten in der Postproduktion. Mehr in Bälde!

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Kein Müssen, nur Dürfen und Wollen. Just for fun? Vielleicht... Aber dafür Rock'n'Roll, wie wir es mögen – echt, unkompliziert und selbstgemacht. Freude mit Freunden, jetzt und sofort. Mehr in Bälde!

Updates gibt es hier, hier, hier und hier.

Video: What Are We Waiting For?

Nun ja... Auf was warten wir noch? Auf was wartest Du noch? Veränderung fängt im Kleinen an. Viel Spass mit dem zweiten Video zum aktuellen Album!

Um das Video zu starten bitte auf das Post-Titelbild klicken.

Poison Ivy (Demo Music Video)

Das erste Demo-Video zu unserem ersten Demo-Track. Um das Video zu starten bitte auf das Post-Titelbild klicken.

IVO ist zurück! Das aktuelle Album ist im iTunes Store erhältlich! Konzerte ab November. Stay tuned!

Social Media: Facebook, Twitter
Website: www.ivo.cd

Video: Love Remains

Fools on their hills, waiting so long... Das Warten hat ein Ende! Mit Freude präsentieren wir das erste Video zum neuen Album. Viel Spass!

Um das Video zu starten bitte auf das Post-Titelbild klicken.

Apropos “neues Geschäftsmodell”…

Da schlägt man sich auf meiner Facebook-Seite tagelang die Köpfe ein (Post vom Blog und Nachtrag) und dann sowas: Vor etwas mehr als einer Woche veröffentlichte Thom Yorke sein neues Solo-Album über BitTorrent. Für 6 Dollar das Stück. Während diesen mittlerweile acht Tagen verkaufte er 1.1 Millionen Kopien. Eine unglaubliche Zahl, wie ich finde. Auch wenn man nicht weiss, welcher Anteil davon an BitTorrent ging, so sind 6.6 Millionen Dollar doch eine ziemliche Summe. Es scheint sie also doch zu geben, diese neuen, alternativen Vertriebswege… Neues Business-Modell ahoi? Oder bestätigt sich dabei einfach einmal mehr, dass es kein Standard-Modell mehr gibt, das sich auf jeden Künstler anwenden lässt? Ich bin ja schon gespannt auf die Reaktionen auf diesen Deal…

 

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Apple und U2: Ein Nachtrag

Mein Post, den ich zum Apple/U2-Deal veröffentlicht habe, wurde parallel auf Facebook veröffentlicht. Da schlugen die Zeilen zugegebenermassen mehr Wellen als gedacht – um nicht zu sagen, mehr als erwünscht. Ironischerweise wurden meine Gedankengänge gerade von denen missverstanden, denen ich eigentlich die Stange halten wollte.

Nochmals: Es ist legitim, dass Musiker für ihre Arbeit entschädigen werden wollen. Es ist ein Beruf, wie jeder andere auch. Das gilt es zu respektieren. Die Musiker ihrerseits müssen aber auch respektieren, wenn es für ihre Dienstleistung (momentan?) keinen Markt mehr gibt. Das hat mit Nutzungsgewohnheiten seitens des Konsumenten zu tun. Ob man das gut findet oder nicht spielt dabei keine Rolle. Werte werden von der Gesellschaft geschaffen, nicht von einer Industrie. Die Industrie ihrerseits kann sich den Werten entweder anpassen, ausharren oder daran zugrunde gehen. Es gibt nur diese drei Wege. Fakt ist, dass wir uns mit YouTube selber dazu erzogen haben, auf alles gratis und jederzeit zugreifen zu können. Dieses Mindset kann man nicht einfach rückgängig machen, nur weil man plötzlich weniger verdient.

Ich behaupte nicht, einen funktionierenden Business-Plan für ein Make-Over der Musikindustrie in der Tasche zu haben. Vielleicht gibt es auch einfach kein Modell mehr, das man auf alle Musiker, Bands und Acts anwenden kann, weil sich jede Fanbase von der anderen unterscheidet und, um nur das allergrösste “Problem” zu erwähnen, andere Nutzungsgewohnheiten hat. Vielleicht aber käme man bereits einen gehörigen Schritt weiter, wenn man diese Erwartungshaltung des Konsumenten als Ausgangslage akzeptieren und ein Marketing- oder Distributionskonzept darauf aufbauen würde. Vielleicht. Freiwillige?

Bild von Tabea Hüberli t13.ch

 

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Neues Musikvideo: “Poison Ivy”

Ende August veröffentlichten wir mit Apollo Loves Daphne unser erstes Demo-Musikvideo. Mehr in Bälde… Viel Spass!

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Apple und U2: Well done!

An alle Musikschaffenden, die sich über die Apple/U2-Kollaboration aufregen.

U2′s Deal mit Apple ist ein wunderbares Beispiel für Doppelmoral und Neid in der Schweizer Musiklandschaft und geradezu sinnbildlich für die Hilflosigkeit, die in dieser Branche heutzutage den Alltag bestimmt. U2 vorzuwerfen, sie würden mit diesem Deal die Gratiskultur untermauern, ist einfach. Zu einfach. Fakt ist, dass U2 für das Album bezahlt wurde. Obwohl die Musik dem Endkonsumenten kostenlos zur Verfügung gestellt wird, wurde der Künstler also für seine Arbeit bezahlt. Zudem: Wie einem Artikel des Guardian zu entnehmen ist, zählen die Downloads während dieser Kollaboration fairerweise nicht für die Charts. Wie viel Platten ab dem 13. Oktober dann noch verkauft werden, kann man deshalb wohl an einer Hand abzählen. Ich weiss, dass die allermeisten, die sich der Musik verschrieben haben, genau bei diesem Satz aufmucken. 500 Millionen potentielle Kunden, und alle können das Album gratis herunterladen? Stelle man sich doch mal vor, wie viele Albumverkäufe einem da durch die Lappen gehen! Und genau da liegt das Problem: Die Überlegung ist falsch. Oder besser gesagt, veraltet. 1982 verkaufte Michael Jackson satte 140 Millionen Kopien von „Thriller“. Das war von 32 Jahren, in einer Zeit, als das Musikbusiness noch funktionierte. Als es noch kein Internet gab. Kein Streaming. Keine Spotify-Flatrates, die man gratis zum Mobiltelefon-Abo erhält. Davon auszugehen, dass man ähnlich viele digitale oder physische Verkäufe hätte, wie es in den nächsten Wochen kostenlose Downloads geben wird, ist deshalb gelinde gesagt realitätsfremd. Fakt ist, dass Musik einem Grossteil der Bevölkerung nach wie vor wichtig ist. Fakt ist aber auch, dass uns das Internet jegliche Art von Inhalten kostenlos zur Verfügung stellt. Sei ehrlich: Wie viele Musik- und Live-Videos hast Du Dir auf YouTube in den vergangenen Jahren angeschaut? Wie viele Bands oder Alben hast Du per Zufall auf YouTube gefunden, als Du nach etwas anderem gesucht hast? Wie oft hat Dir jemand aus Deinem Umfeld einen Künstler gezeigt, den er toll findet, Du aber noch nicht kanntest? Alles kostenlos, alles einen Klick entfernt. Das Problem dabei ist nur: Es findens alle immer toll, solange es nicht um den eigenen Kram geht. Ich will mir zwar „Mr. Big Live In Japan“ kostenlos in voller Länge anschauen, aber für meine CD oder Live-DVD sollen die Leute gefälligst bezahlen. Das da irgendwo ein Widerspruch vergraben ist, dürfte auch der trübsten Lampe irgendwann auffallen. Mit dem Internet kam aber nicht nur Vielfalt, sondern auch Masse. In einer Zeit, wo in jeder Minute an die 100 Stunden Videomaterial auf YouTube heraufgeladen wird, ist es nicht mehr so einfach, die musikalische Stecknadel im Heuhaufen zu finden. Oder noch schlimmer: Gefunden zu werden. Dass man da einen Deal mit einem Riesenkonzern eingeht, ist nicht nur verständlich, sondern wahrscheinlich die letzte Art und Weise, auf die Schnelle ein wirklich grosses Publikum zu erreichen. Welche Möglichkeiten bleiben sonst noch? Etwa die Radios? Oder die Presse? Versuchts doch einfach mal. Ich weiss nicht, wie man sich darüber aufregen kann, dass sich ein Riese wie U2 bei Apple anbiedert, um zu einer anständigen Reichweite zu kommen, es andererseits dann aber völlig ok ist, wenn man sämtlichen regionalen Radiostationen in den Arsch kriecht, um hier und da einen mickrigen Play zu kriegen. Ob das wirklich so viel besser ist, sei dahingestellt.

Langer Rede kurzer Sinn: Die Leute kaufen heute weniger Musik als früher. Findet euch damit ab. Ich habe selber jahrelang Zeit, Energie, Geduld und viele Nächte in ein Album investiert, das nach dem Release über ein Major Label mit wehenden Fahnen unterging. Ich wäre also der erste, der es begrüssen würde, wenn die Dinge heute anders lägen. Aber das tun sie einfach leider nicht. Die Idee von U2 ist simpel, und dabei nicht einmal neu (Jay-Z tats 2013 mit Samsung). Indem man das Album kostenlos zur Verfügung stellt, erreicht man mehr Downloads, mehr Plays, mehr Leute, mehr potentielle Fans. Mehr Fans bedeutet heute ein grösseres Netzwerk, und das bedeutet wiederum mehr potentielle Konzertbesucher, weil jeder Fan wiederum ein eigenes Netzwerk hat. Seit dem letzten CD-Release meiner Band haben wir physisch und digital weniger CDs verkauft als angenommen. Nach den Konzerten aber verkaufen wir jeweils so ziemlich alle CDs, die wir an diesem Abend mit uns haben. Was lernen wir daraus? Genau: Sich zu beklagen und zusammen mit dem Finger auf die zu zeigen, die offenbar einen rentablen Weg gefunden haben, ist kein Konzept. Kurt Marti sagte einmal: „Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.“ Wir brauchen Künstler, die bereit sind, einfach mal zu gehen, um zu schauen.

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zum Original-Artikel “The Guardian”

 

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Apollo Loves Daphne? Yes!

Kein Major-Label, keine Booking-Krücken, keine Knebelverträge. Just for fun? Vielleicht… Aber dafür Rock’n'Roll, wie wir es mögen – echt, unkompliziert und selbstgemacht. Freude mit Freunden, jetzt und sofort. Mehr in Bälde! Updates gibt es hier, hierhier und hier.

 

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Quo vadis, Musikindustrie?

Irgendwie schräg, wenn nach dem Startschuss weniger läuft als vorher. Genau das ist momentan der Fall bei meiner Band IVO. Nach drei Jahren Arbeit haben wir am 28. März diesen Jahres unser neues Album “IVO” veröffentlicht. Bis heute lief, abgesehen von ein paar Promoterminen, allerdings nichts. Nach drei Single-Auskopplungen, zwei Musikvideos, einer neuen Website und etlichen Stunden on the road, um den Neustart zu promoten, ist die Bilanz erschreckend: Airplay? Marginal. Presse? Zero. Verkäufe? Unterirdisch. Gigs? Fehlanzeige.

Ich kann mittlerweile nahvollziehen, wie sich Marlen Haushofers Protagonistin in “Die Wand” gefühlt haben muss. Weil ich merke, dass mich das Ergebnis nach all der endlosen Rackerei nicht nur zutiefst frustriert, sondern ich mich auch frage, ob es sowas wie einen Markt oder – Kulturpessimismus ahoi – so etwas wie ein Bedürfnis nach Musik überhaupt noch gibt, werde ich in nächster Zeit hier vermehrt darüber schreiben. Meine eigentliche Idee ist es, andere Bands zu treffen und zu diskutieren, wie sie die Szene und die Blackbox, die einmal Musikmarkt hiess, wahrnehmen und wie sie damit umgehen. Natürlich wirken gerade in dieser Industrie immer unzählige Faktoren zusammen – inklusive das altbekannte und wahrlich selten gesehene Quäntchen Glück. Dennoch gab es in der Vergangenheit einige Situationen, wo auch unbequeme Fragen hochkamen. Für was ein Booking, wenn sie offenbar keine Gigs buchen können? Wozu einen Deal mit einer Plattenfirma, wenn am Ende die Nachteile überwiegen? Wozu eine physische CD, die niemand kauft? Wozu eine teure Produktion, wenn man angeblich die Emotion, und nicht das Produkt verkaufen soll? Oder anders gefragt: Was ist noch möglich heute? Was kann man als Musiker noch erwarten? Braucht es noch Major Labels? Kann mal alles alleine machen? Ist die Branche wirklich im Arsch und sind die fetten Jahre ganz einfach vorbei?

Wir werden sehen. In Bälde mehr. Signin’ off.

 

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Video: “Love Remains”

Das Video zu unserer ersten Single “LOVE REMAINS” hat heute Premiere. Am Valentinstag. Wenn das kein gutes Timing ist, dann weiss ich auch nicht mehr! :-) Gedreht wurde in Belgien und der Schweiz. Das Making-Of und die Geschichte dazu gibt’s in Bälde!

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The long road…

Das mit dem Rockstar-Dasein hat so seine Höhen und Tiefen. Stell’ ich mir jedenfalls so vor, ich bin ja keiner. Der Weg dahin ist ein langer, ein beschwerlicher. Ich schreibe das hier, weil man das ja niemandem sagen darf… Zu schnell haben die Leute das Gefühl, man beklage sich noch über die ach so privilegierte Situation. Was es alles braucht, um’s in diesem Business zumindest zu den vorderen fünfzig Prozent zu schaffen, das erahnen nur die allerwenigsten. Mit dem eigentlichen “Kerngeschäft” hat das daily business meist nicht viel zu tun. Aber manchmal dauert halt alles etwas länger als erwartet. Manchmal verabschiedet man sich von Dingen, nur um sich später trotzdem wieder darum zu kümmern. Wenn es sich am Ende aber gut anfühlt, dann ist das ok – dann musste es wohl so sein. So lernen wir täglich und werden schlauer – Stück für Stück.

A quiet sea never made a skilled sailor.

 

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Sean Hurley

Stille Wasser gründen tief, wie’s so schön heisst… Sean Hurley ist ein perfektes Beispiel für dieses staubige Sprichwort. Ehemaliger Bassist von Vertical Horizon spielt er heute Bass bei John Mayer. Total bescheiden, total ruhig, total fett und groovy… Do it simple, do it right. Der Typ ist der Hammer – eine echte Inspiration für mich im Moment. Wer übrigens mit den neuen John Mayer-Platten nichts anfangen kann, der sollte sich erstens schämen (hehe) und zweitens eben Vertical Horizon checken.

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Amsterdam

Coffee Shops, Kanäle und schiefe Häuser: Amsterdam ist wie das Solothurner “Aaremüürli” in Grossformat. Und da ich unser Aaremüürli mag, mag ich auch Amsterdam. Der Mix von Kultur, Selbstbewusstsein und einer grossen Prise Gemütlichkeit macht diese Stadt einfach einzigartig. Schön wars!

 

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“Bullet Proof Musician”: Tipps für die Musikerpsyche

Immer wieder trifft man auf Mitmusiker, die Angst haben, zu versagen oder, was meiner Meinung nach noch gravierender ist, nicht zu genügen. Gerade wenn man mit Musikern spielt, die wesentlich mehr Erfahrung haben, als man selber vorzuweisen hat, kann der Druck gross sein. Schliesslich spielt jeder im Raum bereits länger, ist entsprechend routinierter, kennt die Songs und ihre kritischen Stellen besser… Und wirkt überhaupt einfach viel selbstbewusster, als man sich selber je fühlen wird. Hört sich vertraut an? Geht mir auch so. Entsprechend überrascht war ich, als ich neulich über Dr. Noa Kageyama’s Blog “Bullet Proof Musician” stolperte. Genau mit diesen Themen beschäftigt sich der Blog des “performance psychologists” nämlich – inklusive Trainingsmethoden, die sich gewaschen haben. Reinsehen, merken, üben gehen. Los geht’s!

 

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“Six Characteristics of Successful Working Musicians” von Jayme Lewis

Ein Weilchen her seit dem letzten Tutorial – aber in der Zwischenzeit bin ich schon wieder über eine Menge wirklich guter Tutorials gestolpert. Es muss sich ja nicht immer alles um Skalen und die “richtige Technik” drehen… Deshalb die heutige Empfehlung: Bassist und Author Jayme Lewis über sechs Charaktereigenschaften, die seiner Meinung nach einen erfolgreichen Musiker auszeichnen. Viel Spass!

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“Double Your Speed” von Scott Devine

Eine gnadenlos gute Übung: Scott “der Mann mit dem Handschuh” Devine vermittelt einen simplen Trick, mit dem schwierige Passagen auf einfache Art und Weise verinnerlicht werden können. Metronom an und los geht’s!

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“Practicing Arpeggios” von MarloweDK

Eine total hilfreiche Lektion, wie man mit Arpeggios und unterschiedlichen Fingerings nicht nur den Aufbau von Akkorden besser verstehen, sondern sich auch quer über das Griffbrett bewegen kann.

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Neue Werbung: Bang&Olufsen

Normalerweise ist die Werbung, die man sich vor einem YouTube-Video anschauen muss, eher mühsam. In der letzten Zeit tummeln sich da aber plötzlich auch einzelne Videos, die anders sind: Anstatt einfach ein Produkt angepriesen wird, präsentiert sich das Unternehmen als Ganzes und nutzt diesen Spot, um seine Werte zu kommunizieren. Es scheint fast, als wäre die Werbebranche – oder zumindest die Art und Weise, wie man Werbung macht – endlich in einer Phase des Umbruchs angekommen.

So auch die HiFi-Ikone Bang&Olufsen aus Dänemark. Sie kooperierten mit Discovery Channel, um eine fünfteilige Serie mit dem Namen “Redefining The Surround Sound Experience” zu produzieren, die sie als Werbung vor anderen YouTube-Videos laufen lassen. Natürlich nutzen sie diese durchschnittlich zweiminütigen Videos auch, um ihr neustes Produkt anzupreisen. Aber die dokumentarische Erzählweise mit den Interviews und den B-Rolls aus den Entwicklungslabors geben nicht nur einen intimen Einblick in die Firma, sondern brechen die Luxusmarke auf arbeitende Individuen herunter. Und genau das ist die neuartige Facette: Es geht nicht primär um das Unternehmen oder die Produkte, sondern um die Leidenschaft für etwas.

Der Clue ist, dass sich Hersteller und Kunde durch dieses Statement plötzlich auf Augenhöhe befinden, denn für den Kunden war die Leidenschaft schon immer von Bedeutung – sonst würde er sich nicht für die Produkte dieses einen Herstellers interessieren. Der Claim am Ende des Videos lautet dann auch nicht umsonst “Take Sound Seriously”: Abgesehen von den Leuten, die Bang&Olufsen-Produkte aus reinem Prestige kaufen, muss man Klang viel Bedeutung zuweisen, anders lassen sich die Preise meines Erachtens nicht rechtfertigen. Long story short: Der Bang&Olufsen-Kunde nimmt Sound auch “seriously”, schon immer. So gesehen kommt das Unternehmen dem Kunden mit den Videos entgegen und reicht ihm durch die Hochhaltung der Leidenschaft die Hand, indem es dem Kunden klar macht, dass man etwas gemeinsam hat. Werbung mit dokumentarischem Mehrwert also… Interessantes Konzept, das funktioniert – jedenfalls bei mir.

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“People need an added value.”

Als ich vor einigen Jahren zum ersten Mal John Mayer’s Konzertfilm “Where The Light Is” sah, war ich überrascht, was für ein hochnäsiger Typ er zu schien sei. Ich entdeckte damals nichts von der Fragilität und Zierlichkeit seiner Musik in ihm und war entsprechend enttäuscht – irgendwie. Als er aber mit “Born And Raised” sein Comeback ankündete, wurde relativ schnell auch klar, dass sich nicht nur seine Musik, sondern auch er selber verändert hatten. Als er neulich bei Studio Q zu Besuch war, um über das Follow-Up “Paradise Valley” zu sprechen, formulierte er eines der wohl grössten Probleme der heutigen Künstler:

People need an added value, especially on the internet where there has to be another multimedia facet to it. You can’t just put a song out and go “Here is John Mayer’s new song called Paper Doll, listen to it!”. People need some other matter of intrigue. [...] The propulsion of a product now has to be some sort of another head-scratching, nail-biting intrigue.

Musik alleine reicht nicht, um Musik verkaufen zu können. Mayer sagt, es brauche dazu eine Story – eine skandalöse, wenn irgendwie möglich. Anders erhalte man keine Aufmerksamkeit mehr. Eine spannende Hypothese, die irgendwie auch stimmt… Oder doch nicht?

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Mut

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, um zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge.

~ Kurt Marti (*1921)

 

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